Glaubt man den Forschern und Forscherinnen um Lonnie Thompson vom Byrd Polar Research Center Ohio, so könnte die brühmte weisse Spitze des Kilimandscharo bereits in 13 Jahren verschwunden sein.
Anhand von Luftbildaufnahmen hat das Forscherteam die Ausbreitung der Eisfelder mit dem Jahr 1912 verglichen. Demnach ist die Eisfläche bereits um 85% – über zehn Quadratkilometer – zurückgewichen. Die Ursachen sind nicht ganz geklärt, jedoch spielen trockenere Bedingungen auf dem Gipfel wohl eine Hauptrolle. Ebenso wird die Verstärkung des Phänomens durch den Klimawandel diskutiert. Andere Wissenschaftler machen die Abholzung der Bergwälder verantwortlich.
Berechnungen zufolge soll der Gipfel zwischen 2022 und 2033 eisfrei sein.
Aus den Skandalen um belastetes Spielzeug, meist importiert aus fernöstlichen Ländern, zieht man Konsequenzen. Mit der Erweiterung des Blauen Engels für Holzspielzeug gibt es absofort ein vertrauenswürdiges Siegel, andem sich Verbraucher orientieren können.
Holzspielzeug, welches mit dem Blauen Engel gekennzeichnet wurde, muss bestimmten Qualitätsstandarts entsprechen. Das Holz muss aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen, und es dürfen keine synthetischen Duftstoffe, Flammschutzmittel und Holzschutzmitteln verwendet werden.
Das zumindest wollen Forscher nun im Labor herausgefunden haben. Dies ist besonders brisant, da Roundup das wohl meistverkaufte Herbizid der Erde ist. Viele der Genpflanzen sind sogenannte “Roundup-Ready”-Pflanzen, welche immun gegen das Gift sind und so intensiver besprüht werden können. Die Forscher fordern eine neue Auseinandersetzung der Gesundheitsbehörden mit der möglichen Gefahr.
Der Dokumentarfilm “Home” von Yann Arthus-Bertrand schlägt in Moment große Wellen. Die Doku erzählt die Geschichte der Ressourcen der Erde mit eindrucksvollen Luftaufnahmen von Landschaften, Städten und verschiedenen Phänomenen.
Das Bundesumweltministerium hat die Jahresstatistik 2008 für Erneuerbare Energien veröffentlicht. Mit 14,8% stieg der Anteil am gesamten Bruttostromverbrauch gegenüber 14% im Jahr 2007. Der Anteil der Erneuerbaren Energien am gesamten Endenergieverbrauch sank jedoch von 9,8% 2007 auf nun noch 9,7%. Erklärt wird dies vor allem durch den milden Winter im Jahr 2007 und dem Rückgang der Biotreibstoffe.
Absolut sind die Erneuerbaren Energien beim Strom um ca. 4,6 Mrd. kWh und bei der Wärme um rund 9 Mrd. kWh gewachsen. Ziel der Bundesregierung sind 30% Anteil am gesamten Bruttostromverbrauch und 14% an der gesamten Wärmebereitstellung
Derzeit findet in Dresden die Jahrestagung Kerntechnik 2009 statt. Schon im Vorfeld und während der Tagung ließ die Kerntechnik-Lobby einige Details zu Forderungen und Angeboten verlauten. So sieht sich die Branche selbst im Aufschwung. Weltweit und nicht zuletzt in Europa würde wieder vermehrt auf Kernenergie zurück gegriffen. Sie sei eine Option um Klimaschutz und Energieversorgung wieder in Einklang zu bringen. Dabei wurde ein Angebot gemacht, bei dem sich die Kernenergie-Lobby längere Laufzeiten der Atommeiler erkauft, und die Gewinne teilweise dem Ausbau regenerativer Energien zu Gute kommen soll. Auch die Sorge vor einem Versorgungsengpass wurde hervorgehoben.
Kernenergie-Gegner, Umweltschutzverbände und Andere halten dagegen. Das Angebot sei vergiftet, und ein letzter Versuch die sterbende Kernenergie auf zu werten. Bei der Gewinnung von Plutonium und Uran würden noch immer viele Menschen verstrahlt. Neben dem Risiko eines Unfalls in einem KKW ist vor allem die ungeklärte und vermutlich teure Endlagerung das größte Problem. Kernenergie sei bislang nur so günstig, weil die Kosten für die Endlagerung der Steuerzahler übernimmt, jedoch nicht mit den Stromkosten. Des weiteren seien Kernkraftwerke ungeeignet neben regenerativen Energiequellen zu existieren, da sie nicht ausgleichend eingesetzt werden können. Schnelle An-und Abschaltungen sind kaum möglich, und steigern zudem die Unsicherheit der KKWs.
Viele Studien belegen derweil, dass der Ausbau von regenerativen Energiequellen den steigenden bedarf an Energie decken kann, und sich der Anteil im Energiemix stark erhöhen lässt.
Ob überhaupt ein Versorgungsengpass entstehen könnte ist ebenso umstritten. Deutschland exportiert wesentlich mehr Strom als es importiert. Laut Statistischem Bundesamt lag der Überschuss im Jahr 2004 bei rund 7,3 Mrd. kWh, und im Jahr 2005 bei 4,6 Mrd. kWh. Laut der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) lag der Überschuss 2008 sogar bei 22,5 Mrd. kWh, was etwa der Energiemenge von zehn durchschnittlichen Kohlekraftwerken entspricht.
Der Frühling zeigt sich von seiner schönsten Seite, während die Vögel ihr alltägliches Ständchen singen. Sind diese Rufe eigentlich ausschließlich Balz-Rufe? Zum Thema „Die Liebe der Vögel“ verlost der BUND dreimal das gleichnamige Buch von Ernst Paul Dörfler. Im Bildband beschreibt Herr Dörfler die spannende und schillernde Welt der Paarung bei Vögeln.
Die Bundesagrarministerin Ilse Aigner hat trotz Verwunderung vieler ein Anbauverbot für die Genmaissorte MON810 der Firma Monsanto verübt. Damit ist weiterhin kein Genmais in Deutschland freigegeben. Es wird erwartet, dass die Firma Monsanto Widerstand leisten wird.
Frau Aigner weißt in ihrer Pressemitteilung auf die vielen Anzeichen für mögliche Schäden an Natur und der Tierwelt hingewiesen. Viele Naturschutzorganisationen begrüßen das Verbot.
Die Europäische Kommission hat zwei neue Ökodesign-Verordnungen verabschiedet, die das langsame Aus der Glühbirnen bedeuten. In der Bestrebung langfristig Energie zu sparen und das Klima zu schonen verfolgt die EU-Kommission mit den sog. Ökodesign-Maßnahmen einen stufenweisen Plan, der bald auch Unterhaltungselektronik, Haus- und Heizgeräte erfassen wird.
Die aktuell verabschiedete Verordnung gilt für Haushaltslampen, sowie Leuchtmittel zur Beleuchtung von Büros, Straßen und Industrieanlagen. Demnach dürfen am September 2009 alle Lampen ab 100 Watt nicht mehr verkauft werden, die nicht mindestens Energieeffizienzklasse C erfüllen. Im September 2010 folgen dann die 75-Watt Lampen, und im September 2011 die 60-Watt Lampen. Ab September 2012 werden alle Lampen im Handel die Energieeffizienzklasse C erfüllen müssen. Im Jahre 2016 erhöht sich der Standard dann auf die Energieeffizienzklasse B. Des weiteren sind ab September 2009 alle mattierten Glühbirnen nicht mehr im Handel erhältlich.
Nach Schätzungen der EU-Kommission werden so bis zum Jahre 2020 rund 80 Milliarden Kilowattstunden eingespart.
Geäußerte Bedenken über die Umweltverträglichkeit des Quecksilbers in den Energiesparlampen (Kompaktleuchtstofflampen) scheinen zumindest in Deutschland grundlos. Bei dem hohen Anteil an Kohlekraftwerken für die Stromerzeugung würde mehr Quecksilber im Kohlekraftwerk für den Betrieb einer Glühbirne entstehen, als für die Produktion und den Betrieb einer Energiesparlampe, selbst wenn diese nicht fachgerecht entsorgt würde.
Im neusten Weltfischereireports der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) warnt die Behörde der UNO vor der immer weiter steigenden Überfischung der Weltmeere.
Zwar steigt der Anteil der gezüchteten Fische und liegt derzeit bei 47%, doch die Ausbeutung der Weltmeere wird nicht ausreichend kompensiert. In der Zeit zwischen den Jahren 2004 bis 2006 stieg der Anteil der überfischten oder bis an die biologische Grenzen ausgebeuteten Fischbestände von 77% auf 80%. Besonders vom Fisch abhängig sind hierbei die asiatischen Staaten, die Millionen Fangschiffe einsetzen, um ihren Bedarf zu decken.
Auf lange Sicht dürfte die Überfischung der Meere ein Verlustgeschäft werden, wenn das Ökosystem erst zusammenbricht, und der Wildfang damit auf ein Minimum absinkt.