UNO – Weltfischereireport warnt vor Überfischung

Dienstag, 3. März 2009 | Autor: admin

Im neusten Weltfischereireports der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) warnt die Behörde der UNO vor der immer weiter steigenden Überfischung der Weltmeere.

Zwar steigt der Anteil der gezüchteten Fische und liegt derzeit bei 47%, doch die Ausbeutung der Weltmeere wird nicht ausreichend kompensiert. In der Zeit zwischen den Jahren 2004 bis 2006 stieg der Anteil der überfischten oder bis an die biologische Grenzen ausgebeuteten Fischbestände von 77% auf 80%. Besonders vom Fisch abhängig sind hierbei die asiatischen Staaten, die Millionen Fangschiffe einsetzen, um ihren Bedarf zu decken.

Auf lange Sicht dürfte die Überfischung der Meere ein Verlustgeschäft werden, wenn das Ökosystem erst zusammenbricht, und der Wildfang damit auf ein Minimum absinkt.

Hier gibt es den Weltfischereireport zum Download!

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Vom Sterben der Arten

Freitag, 23. Januar 2009 | Autor: admin

Dass viele Arten vom Aussterben bedroht sind ist hinreichend bekannt. Die Ursache ist oftmals die gleiche: Der Mensch zerstört den Lebensraum der Tiere, oder jagt sie direkt. Auch der Klimawandel macht vielen Tiere zu schaffen. Die Umweltstiftung WWF zieht Bilanz des Jahres 2008 und spricht von „Größtes Artensterben seit Verschwinden der Dinosaurier“.

Doch neben den Verlierern wie dem Iberischen Luchs, von dem nur noch rund 150 Tiere in der Gegend um Toleda leben, oder den verschiedenen Menschenaffen, sowie dem Sterben zahlreicher Frosch- und Amphibienarten gibt es auch vereinzelnd Erfolge. Der Wolf hat in Deutschland mittlerweile 40 seiner Art in verschiedenen Bundesländern. Zwar gilt die Population noch nicht als stabil, und es werden immer wieder Wölfe angefahren oder angeschossen, aber die steigende Zahl der Tiere lässt hoffen. Die Buckelwale haben ebenfals zugelegt und zählen nun rund 60.000 Tiere. Verglichen mit den 200.000 Exemplaren vor 40 Jahren ist der Buckelwal jedoch noch nicht gerettet.

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Zweiter UN-Klimabericht bestätigt alarmierende Verluste in Flora und Fauna

Sonntag, 8. April 2007 | Autor: admin

Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V.Angesichts der Präsentation des zweiten Teils des UN-Klimareports hat der NABU Politik und Wirtschaft davor gewarnt, nach dem weltweiten Klimawandel das galoppierende Artensterben zu verschlafen. Die 400 Experten des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) haben an diesem Freitag den zweiten Teil ihrer Klimastudie in Brüssel vorgestellt. Daraus geht hervor, dass bei einem ungebremsten Klimawandel mindestens ein Fünftel der Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht ist.

“Den alarmierenden Studien müssen endlich Tagen folgen. Wir dürfen die Augen nicht länger davor verschließen, dass unsere Welt tagtäglich verarmt und wir uns damit um einen Großteil der Anpassungsfähigkeit bringen, die uns die Natur im Klimawandel leistet. Instabile Ökosysteme, verarmte Böden, zusammenbrechende Wälder und Gewässer verschärfen den Klimawandel unnötig. Kein Investitionsprogramm kann den Verlust an Arten und ihren Leistungen im Erdsystem kompensieren”, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Die G8-Staaten sollten auf ihrem Gipfeltreffen im Juni in Heiligendamm ein Biodiversitätsprogramm initiieren, das der Rolle des Naturschutzes im Klimaschutz gerecht werde und den dramatischen Rückgang der Artenvielfalt stoppt. Zentrale Forderungen hierbei seien der Schutz der natürlichen und naturnahen Wälder, die Einrichtung von Meeresschutzgebieten, der Aufbau eines weltweiten Schutzgebietsverbundes ähnlich dem “Natura2000″-Gebietsnetz sowie strengere Handelskontrollen bei illegalem Holzeinschlag und der illegalen Aus- oder Einfuhr geschützter Tier- und Pflanzenarten, so der NABU-Präsident weiter.
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