Freitag, 23. Januar 2009 | Autor: admin
Es liegt in der Hand der Bauherren, Architekten und Planungsbüros neue Gebäude möglichst umweltfreundlich zu gestalten. Deswegen ruft das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) einen mit 100.000€ dotierten Preis für energieoptimiertes Bauen aus. Gefordert sind Neubau- oder Sanierungskonzepte von Gebäuden, wobei der Energieverbrauch möglichst gering gehalten werden soll.
Entsprechende Pläne müssen bis zum 31. März 2009 eingereicht werden.
Her gibt es mehr Informationen
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Donnerstag, 19. April 2007 | Autor: admin
Kiel (ots) – Sechs europäische Regionen haben ein Netzwerk zur Förderung regenerativer Energien gegründet (Renewable Energy Regions Network – RENREN). Anlass war eine gemeinsame Initiative des Bundeslands Schleswig-Holstein mit dem Bundesland Oberösterreich. Die feierliche Gründungsveranstaltung fand am 17. April 2007 im Hanse Office in Brüssel statt. Auch der zuständige EU-Kommissar Andris Piebalgs nahm daran teil. Das unterstreicht das große Gewicht, das auch die EU-Kommission dieser Initiative beimisst. Umweltminister Dr. Christian von Boetticher vertrat Schleswig-Holstein. In seiner Rede sagte von Boetticher: “Wir leben in einer sich rapide ändernden Welt: Vor dem Hintergrund des Klimawandels, der zunehmenden Abhängigkeit von Energieeinfuhren und der wachsenden Nachfrage nach Energie weltweit sind weitreichende Änderungen in der Art, wie wir Energie erzeugen und wie wir Energie verbrauchen, unerlässlich.” weiter…
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Mittwoch, 11. April 2007 | Autor: admin
Gunnar Sohn
Wer das Treiben der politischen Klasse in diesen Tagen verfolgt, muss zu dem Schluss kommen, dass sich gesetzgebenden Körperschaften in Deutschland zu einem einzigen gemeinsamen Ziel verschworen haben: Das Leben soll ungemütlicher werden.
Zu dieser Auffassung gelangt der Zeit-Redakteur Jens Jessen in dem Artikel “Der Terror der Tugend”: “Alkohol und Tabak, Hunde und schnelle Autos, Flugreisen und Computerspiele, Fernsehen und Fast Food – alles, was Spaß, ein wenig Wärme und Abwechslung und Komfort verspricht, das Selbstbewusstsein stärkt oder Fluchten aus dem Alltag organisiert, die preiswerten Vergnügungen des kleinen Mannes zumal, soll eingeschränkt, reglementiert, verteuert, wenn nicht gar verunmöglicht werden. Die offiziellen Erklärungen der verbietenden Elite nennen zwar den Klimawandel, die Volksgesundheit, die gefühlte oder tatsächliche Bedrohungslage auf unseren Straßen. weiter…
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Freitag, 6. April 2007 | Autor: admin
Unser “Osterhase”, der Feldhase, hat zunehmend unter den negativen Folgen der intensiven Landwirtschaft zu leiden. Großflächiger Anbau von Monokulturen wie Energiemais und der Mangel an deckungsreichen Fluren zerstört nicht nur seine natürlichen Lebensgrundlagen, sondern bedroht insbesondere bei früher Mahd von Grünland auch das Leben unseres liebsten Ostergastes.

Die Verarmung an Landschaftsstruktur wirkt sich dabei gleich mehrfach auf die Feldhasen-Population aus. Durch das Fehlen an Deckung sind Hasen nicht nur den Witterungsbedingungen stärker ausgesetzt, sondern auch für Beutegreifer leichter zu entdecken.
Da Hasen sich hauptsächlich von Gräsern und Kräutern ernähren, führt die intensive Landwirtschaft auch zu einem Mangel an Nahrungsqualität und -quantität. “Insbesondere im großflächigen Anbau von Mais für die Biogasnutzung liegt für den Feldhasen ein großes Risiko, da die Äcker vor allem im Frühjahr wenig Deckung und Äsung bieten”, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. weiter…
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Mittwoch, 4. April 2007 | Autor: admin
Laut aktuellem Agrarbericht der Bundesregierung kennzeichnen die Ökologische Landwirtschaft überdurchschnittliche ökonomische und gesellschaftliche Leistungen. Im Wirtschaftsjahr 2006 nahmen die Gewinne von 310 untersuchten Betrieben um 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu und liegen damit deutlich über der Gewinnentwicklung der konventionellen Vergleichsbetriebe. Mit 44.673 € erwirtschafteten die Bio-Betriebe einen um 30,8 Prozent höheren Gewinn als die konventionellen Betriebe. „Damit kommt nach wirtschaftlich schwierigen Jahren das Marktwachstum endlich auf den Bio-Höfen an“, so Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW).
Obwohl die Erträge auf Bio-Flächen geringer sind als auf konventionellen, wird der höhere Gewinn aufgrund deutlich höherer Produktpreise sowie über 90 Prozent geringerer Aufwendungen für Dünge- und Pflanzenschutzmittel erzielt.
„Diese Zahlen bilden gemeinsam mit dem wachsenden Bio-Markt, der händeringend deutsche Bio-Ware sucht, ein ermutigendes Signal für konventionelle Landwirte auf Ökologische Landwirtschaft umzustellen“, so Alexander Gerber, Geschäftsführer vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW).
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Sonntag, 25. März 2007 | Autor: admin
Angesichts des Berliner Sondergipfels der Europäischen Staatschefs hat der NABU ein klares Bekenntnis für den Schutz der Umwelt angemahnt. “Das gemeinsame Europa ist nicht nur eine Erfolgsgeschichte für Menschenrechte, Freiheit und Frieden, sondern auch für den grenzüberschreitenden Schutz von Natur und Umwelt”, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.
“Klimawandel und Artensterben sind die zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, dies muss auch in der `Berliner Erklärung´ adäquat berücksichtigt werden”, so der NABU-Präsident. Den Versprechungen der Staatschefs auf dem Ratsgipfel 2001 in Göteborg, das Artensterben bis zum Jahr 2010 zu stoppen, müssten daher endlich Taten folgen: “Natur, insbesondere wandernde Tierarten, kennt keine Grenzen und muss grenzüberschreitend geschützt werden. Dies kann nur gemeinsam gelingen!”, so Tschimpke. weiter…
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Mittwoch, 21. März 2007 | Autor: admin
Bergenhusen/Berlin – Der Ausbau der Windkraft kann sich negativ auf Vögel und Fledermäuse auswirken, da Windkraftanlagen eine Stör- oder Unfallquelle sind. Doch es kommt vor allem darauf an, wo Windräder gebaut werden. Dies belegte vor zwei Jahren eine Studie des Michael-Otto-Instituts im NABU. Jetzt liegt eine neue Studie des Bergenhusener Michael-Otto-Instituts vor, die im Auftrag des Landesamtes für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein entstanden ist. Darin wurden 45 neue Untersuchungen ausgewertet, um die Auswirkungen neuer, moderner und größerer Windmühlen besser beurteilen zu können.
Störung und Kollisionsgefahr von Vögeln und Fledermäusen werden weniger durch die Anlagengröße als durch die Wahl des Standortes beeinflusst. “Die neuere Generation von Windkraftanlagen stören die meisten der untersuchten Brutvogelarten nicht unbedingt stärker als die alten Anlagen”, sagte Dr. Hermann Hötker vom Michael-Otto-Institut. Allerdings nimmt bei Rastvögeln die Störungsempfindlichkeit mit der Anlagengröße zu und auch das Kollisionsrisiko erhöht sich. Die Gefahr für Vögel und Fledermäuse, an einem Rotor zu verunglücken, werde dabei vor allem durch den Standort beeinflusst. “Windkraftanlagen gehören nicht an Gewässer oder in Wälder, weil es hier zu den meisten Unfällen mit Vögeln oder Fledermäusen kommt”, so Hötker. weiter…
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Dienstag, 20. März 2007 | Autor: admin
Hamburg, 19.03.2007 – Der WWF klagt vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg gegen die anhaltende Überfischung des Kabeljaus durch die EU-Flotte. Die heute eingereichte Klage zielt auf den Rat der Europäischen Union, der nach Ansicht des WWF mit den im Dezember 2006 beschlossenen Fangquoten gegen europäisches Umweltrecht verstößt. “Wir ziehen jetzt die juristische Notbremse gegen das andauernde Versagen der Fischereipolitik”, so WWF-Sprecherin Karoline Schacht. weiter…
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Donnerstag, 15. März 2007 | Autor: admin
(openPR) – Zum dritten Mal lädt das „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder“ alle europäischen Städte, Gemeinden und Kreise ein, ihre Klimaschutzaktivitäten zu präsentieren und sich um einen Climate Star zu bewerben. Der Climate Star zeichnet herausragende Aktivitäten aus und dokumentiert die Erfahrungen und Erfolge auf kommunaler Ebene. Damit will das Klima-Bündnis die Vielfalt lokaler Strategien und Maßnahmen zum Klimaschutz aufzeigen.
Der Climate Star stellt in diesem Jahr nachhaltige Mobilität in den Mittelpunkt. Der Verkehr ist die am schnellsten wachsende Quelle für Treibhausgasemissionen und verursacht inzwischen rund 30 Prozent des CO2-Ausstoßes in Europa. Für den weltweiten Klimaschutz brauchen wir nicht nur europäische und internationale Klimaverhandlungen, sondern vor allem die lokale Ebene und die Menschen: Klimaschutz beginnt mit den alltäglichen Wegen jedes und jeder Einzelnen. weiter…
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Samstag, 3. März 2007 | Autor: admin
Hamburg/Berlin (ots) – Der WWF zeigt sich enttäuscht von dem Fischereikonzept der Küstenländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Darin fordern die zuständigen Minister den Ausbau der Fischzuchten an der Küste und ein stärkere Berücksichtigung wirtschaftlicher Belange in der Fischerei. “Die Länder haben die Chance verpasst, eine zukunftsfähige Fischereipolitik auf den Weg zu bringen.”, erklärte WWF-Expertin Heike Vesper am Rande des Treffens. “Sie verfolgen Konzepte von gestern. Statt Verantwortung zu übernehmen, jammern die Minister über den Bund und Europa.” weiter…
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