Wasseraufbereitung – einfach per “Teebeutel”

Mittwoch, 25. August 2010 | Autor: admin

Mit einer Erfindung an der Universität Stellenbosch (Südafrika, nähe Kapstadt) kann man demnächst das Leben vieler Menschen retten. Wissenschaftler dort erfanden nämlich ein dem Teebeutel ähnliches Produkt, durch dessen Gebrauch man aus bakterienverseuchtem Wasser wieder gutes Trinkwasser bereiten kann.

Der kleine Beutel ist einerseits vom Gewicht her sehr leicht, was einen Transport in Krisengebiete – wie z.B. nach einer Flutkatastrophe – wesentlich leichter vollziehen lässt, als schweres, frisches Trinkwasser selbst. Andererseits ist aber auch sein Gebrauch derart einfach, dass diese Beutel durch jedermann selbständig zu verwenden sind.

Das Produkt soll mit Aktivgranulat und feinsten Nano-Partikelchen gefüllt sein und quasi einfach in die mit verseuchtem Wasser gefüllten Flaschen und Kanister eingehängt werden können. Dort “saugt” der Teebeutel dann offensichtlich die Bakterien an und bindet sie im Füllmaterial. (Ähnliches kennt man auch aus der Aquaristik).

Zum Schluss wirft man den Beutel einfach weg – alle Stoffe seien biologisch abbaubar. Man stelle sich vor, wie viele Leben (vor allem das vieler Kinder) nach Umweltkatastrophen dadurch gerettet werden könnten!

Inzwischen ist dieses Produkt patentiert und soll zeitnah in Produktion gehen.

Millionen Menschen nach Katastrophen leiden unter dem Mangel an Trinkwasser – denn trinken sie verseuchtes Wasser, breiten sich Seuchen wie Cholera und andere Durchfallerkrankungen rasend schnell aus. Nehmen sie dagegen nicht genügend Flüssigkeit zu sich, kann das vor allem für jemanden, der bereits Durchfall hat, genauso lebensgefährlich werden. Bis jedoch Hilfsgüter in Lastwagen in diese Gebiete vordringen können, dauert es nach einer Umwelt-Katastrophe häufig länger, als 3 Tage.

So könnte man sich vorstellen, diese leichten Teebeutel kurzerhand aus Flugzeugen oder Hubschraubern abzuwerfen. Dadurch, dass sie so klein und leicht sind, könnte man sie in großen Mengen und als erste Soforthilfe dorthin verbringen, wo sie benötigt werden.

Auch soll dieses Produkt quasi nicht mehr kosten, als andere Teebeutel. Insoweit sind sie ein sehr einfach zu installierendes Hilfsmittel – auch in Bereichen und Ländern, wo Hilfe sehr Not tut und Geld jedoch sehr knapp bemessen ist.

Es ist ein Produkt auch für die Ärmsten der Armen – sicherlich wird es in der Entwicklungshilfe in den nächsten Jahren gute Dienste tun!

Doch auch ist es für Touristen und Forschungsreisende höchst interessant, denn wenn sie diesen kleinen Beutel mit sich führen, haben sie die Möglichkeit, jegliches Wasservorkommen sofort für sich nutzbar zu machen, auch wenn eine Verunreinigung des Gewässers nicht auszuschließen ist.

Vielleicht könnte man diesen “Teebeutel” mit vergrößerten Maßen auch in verseuchten Pfützen, Seen oder Teichen anwenden – und damit den Tieren helfen?

Quelle: http://blogs.sun.ac.za/news/2010/07/28/su-scientists-develop-a-high-tech-‘tea-bag’-filter-for-cleaner-water/

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“Wo Bio draufsteht, ist auch Bio drin”

Freitag, 13. April 2007 | Autor: admin

Wo Bio draufsteht, ist auch Bio drinDie Zeiten, in denen es Bioprodukte nur im Naturkostladen gab, sind längst vorbei. Inzwischen machen auch Supermärkte und Discounter kräftig Umsatz mit ökologisch hergestellten Lebensmitteln. Das Angebot an Bioware ist mittlerweile sehr vielfältig. Ist da wirklich überall Bio drin, wo Bio draufsteht? Dazu haben wir mit Bernhard Burdick von der Verbraucherzentrale NRW gesprochen.

oekoblogger: Herr Burdick, heißt es jetzt: Augen auf beim Bio-Kauf?

Bernhard Burdick: Wenn auf Produkten “Bio” oder “Öko” drauf steht, dann ist da auch Bio oder Öko drin. Da kann man sicher sein, auch bei Discountern oder sonst wo. Man kann sich aber auch täuschen lassen durch Begriffe wie “aus kontrolliertem Anbau”, “aus naturnahem Anbau”, “aus integrierter Produktion”. Es ist nichts wirklich Abgesichertes und es hat vor allem nichts mit Bio zu tun.

oekoblogger: Worauf muss ich als Verbraucher denn achten, um wirklich sicher zu sein, ein Bio-Produkt zu kaufen?

Bernhard Burdick: Die EG-Öko-Verordnung hat genau festgelegt, welche Produkte als Bio- oder Ökoprodukte bezeichnet werden dürfen. Und das ist seit 1992 europaweit geregelt, das wird auch kontrolliert, mindestens einmal im Jahr. weiter…

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“Der klassische Naturkosteinzelhandel gerät tatsächlich unter Druck”

Donnerstag, 12. April 2007 | Autor: admin

Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V.oekoblogger.de hat mit Felix Löwenstein, dem Vorstandsvorsitzenden des ‘Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V.’ über seine Arbeit und die Situation der Ökologischen Lebensmittelwirtschaft in Deutschland gesprochen:

Marko Radloff: Herr Prinz zu Löwenstein, Sie sind Vorstandsvorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. Können Sie unseren Leserinnen und Lesern den Verein und seine Ziele kurz vorstellen? Und, wer macht mit beim BÖLW?

Felix Löwenstein: Im BÖLW haben sich die Verbände der landwirtschaftlichen Erzeuger, der Verarbeiter und der Händler ökologischer Lebensmittel zusammenschlossen, um gemeinsam auf möglichst gute Rahmenbedingungen für die Ökologischen Lebensmittelwirtschaft hinzuwirken.
Mitglieder sind:

Als Erzeugerverbände: Bioland, Biopark, Demeter, Ecoland, GÄA, Naturland
Als Herstellerverband: Association Oekologischer Lebensmittelhersteller (AOEL)
Als Handelsverbände: Bundesverband Naturkost Naturwaren BNN (Herstellung und Handel), Verband der Reformwarenhäuser, Verband der Bio-Supermärkte weiter…

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Agrarbericht 2007 bestätigt Spitzenstellung von Bio-Betrieben

Mittwoch, 4. April 2007 | Autor: admin

Agrarbericht 2007 bestätigt Spitzenstellung von Bio-BetriebenLaut aktuellem Agrarbericht der Bundesregierung kennzeichnen die Ökologische Landwirtschaft überdurchschnittliche ökonomische und gesellschaftliche Leistungen. Im Wirtschaftsjahr 2006 nahmen die Gewinne von 310 untersuchten Betrieben um 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu und liegen damit deutlich über der Gewinnentwicklung der konventionellen Vergleichsbetriebe. Mit 44.673 € erwirtschafteten die Bio-Betriebe einen um 30,8 Prozent höheren Gewinn als die konventionellen Betriebe. „Damit kommt nach wirtschaftlich schwierigen Jahren das Marktwachstum endlich auf den Bio-Höfen an“, so Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW).

Obwohl die Erträge auf Bio-Flächen geringer sind als auf konventionellen, wird der höhere Gewinn aufgrund deutlich höherer Produktpreise sowie über 90 Prozent geringerer Aufwendungen für Dünge- und Pflanzenschutzmittel erzielt.

„Diese Zahlen bilden gemeinsam mit dem wachsenden Bio-Markt, der händeringend deutsche Bio-Ware sucht, ein ermutigendes Signal für konventionelle Landwirte auf Ökologische Landwirtschaft umzustellen“, so Alexander Gerber, Geschäftsführer vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW).
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NABU warnt vor kohlensäurehaltigen Getränken. Langzeitstudie belegt gravierende Auswirkungen auf das Weltklima. EIN APRILSCHERZ? WAS MEINEN SIE?

Montag, 2. April 2007 | Autor: admin

Eine neue Langzeitstudie des NABU belegt nun den Beitrag der Kohlensäure in Erfrischungsgetränken und Bier zu den globalen Kohlendioxid-Emissionen.

KohlendioxidDie Studie offenbart erschreckende Erkenntnisse über ein alltägliches Lebensmittel. Unter dem Titel “Erfrischungsgetränke und Klimawandel” wird der Kohlendioxid-Ausstoß untersucht, der beim Öffnen sämtlicher in Deutschland verbrauchter Erfrischungsgetränke freigesetzt wird. “Cola, Limonade, Mineralwasser und Bier müssen in Zukunft ohne Kohlensäure angeboten werden“, forderte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. “Die Getränke selbst verursachen ja keine Emissionen, lediglich die Kohlensäure ist es, die wir kritisieren.” Kohlensäureneutrales Britisches Ale lasse beispielsweise die Emissions-Bilanz von Bier auf der Insel wesentlich besser aussehen, als in Deutschland. weiter…

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Käfig-Osterhase bringt Käfigei – Ostern in der modernen Agrarindustrie

Freitag, 9. März 2007 | Autor: admin

PROVIEH - Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V.Heikendorf/Kiel 08.03.2007 – Was hat es mit dem Osterhasen, der das Osterei bringt, auf sich? Abschließend geklärt ist diese Frage nicht. 1682 zum ersten Mal von Georg Frank in der Abhandlung “De ovis paschalibus” erwähnt, gibt es für das Symbol des Osterhasen im Wesentlichen zwei Erklärungen: Einmal ist der Hase als das Tier, das als erstes schon früh im Jahr Junge bekommt, ein Symbol der Auferstehung. Wahrscheinlicher ist jedoch ein wirtschaftlicher Grund: Hase und Eier zählten wie Geflügel, Brot und andere Naturalien zu den Realabgaben der Bauern an die Besitzer der bäuerlichen Ländereien. weiter…

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Verbraucher zahlen eine halbe Milliarde Euro fuer Obst und Gemuese mit zu vielen Pestiziden

Dienstag, 6. März 2007 | Autor: admin

GreenpeaceKoeln, 5. 3. 2007 – Fuer eine halbe Milliarde Euro werden in Deutschland jedes Jahr Obst und Gemuese mit Pestizidbelastungen ueber den gesetzlich erlaubten Grenzwerten verkauft. Zu diesem Ergebnis kommt eine heute von Greenpeace veroeffentlichte Berechnung zu “Unrechtsgewinnen” im Lebensmittelhandel. 268.000 Tonnen der pestizidbelasteten Ware werden jaehrlich im Handel angeboten – damit verzehrt jeder deutsche Verbraucher im Durchschnitt ueber drei Kilogramm Obst und Gemuese, das nach dem Lebensmittelgesetz nicht verkehrsfaehig ist. weiter…

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Zu viele Pestizide in Obst und Gemüse

Dienstag, 27. Februar 2007 | Autor: admin

GreenpeaceHamburg, 26. 2. 2007 – Ein interner Bericht aus der Handelsbranche bestaetigt die Untersuchungen von Greenpeace, dass in Deutschland angebotenes Obst und Gemuese haeufig zu stark mit Pestiziden belastet ist. Diese Ware ist nach dem Lebensmittelgesetz nicht verkehrsfaehig. Nach dem juengsten Supermarktvergleich von Greenpeace wurden in acht Prozent der Obst- und Gemueseproben die Grenzwerte ueberschritten. Bislang haben sich die Fruchthandelsverbaende gegen die Vorwuerfe von Greenpeace gewehrt. weiter…

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Supermärkte im Pestizid-Vergleich

Donnerstag, 15. Februar 2007 | Autor: admin

GreenpeaceKöln (ots) – Die Supermarktketten Kaisers/Tengelmann, Edeka und Rewe verkaufen das am stärksten mit giftigen Pestiziden belastete Obst und Gemüse in Deutschland. Das ist das Ergebnis eines Tests von Greenpeace. In der bisher größten unabhängigen Untersuchung von Obst und Gemüse schneiden die Billigketten Lidl und Aldi dagegen am besten ab. Die Ware der drei Schlusslichter weist drei bis fünf Mal mehr Überschreitungen der Grenzwerte auf. Kaufhof, Real und Billa (Rewe Österreich) liegen im Mittelfeld. Die Ergebnisse des neuen Supermarkt-Rankings veröffentlicht Greenpeace zusammen mit weiteren Vergleichstests in dem kostenlosen Einkaufs-Ratgeber “Essen ohne Pestizide. weiter…

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EARSandEYES Umfrageergebnisse: Bioland bekannteste und beliebteste Bio-Marke

Mittwoch, 14. Februar 2007 | Autor: admin

Mainz (ots) – BIOLAND ist sowohl unter ‘Langzeitkäufern’ mit knapp 80 Prozent als auch bei ‘neuen Käufern’ mit 61 Prozent das bekannteste Bio-Zeichen bei deutschen Biokäufern. Damit verteidigt Bioland erfolgreich seine Spitzenposition in einem sich stark differenzierenden Umfeld unter 20 untersuchten Bio-Marken und Verbandszeichen. Dies ergab jetzt die Erhebung “Bio-Produkte in Deutschland”, die vom Markt- und Trendforschungsinstitut EARSandEYES GmbH erstellt wurde. weiter…

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