Sachsens Grüne: 82% Erneuerbare Energien bis 2020

Freitag, 23. Januar 2009 | Autor: admin

Bündnis 90/Die Grünen haben im Sächsischen Landtag eine Studie vorgelegt, die das Potential der Erneuerbaren Energien in Sachsen analysiert. Demnach ließen sich 82% der Energien bis zum Jahr 2020 durch Erneuerbare Energien decken. Rechnet man die von der Bundesregierung beschlossene Reduzierung des Stromverbrauchs um 11% bis zum jahr 2020 dazu, so wäre die Zahl noch höher.
Insgesammt ließen sich so rund 15,9 Mio. Tonnen CO2 einsparen, immerhin 28%.
Derzeit bezieht Sachsen rund 14% der Energien aus Erneuerbaren Quellen.

http://www.gruene-fraktion-sachsen.de/fileadmin/user_upload/Broschuere/gruene_ausbaustudie_2020.pdf

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Pläne für das E-Mobile – zwischen Umweltschutz und Augenwischerei

Freitag, 23. Januar 2009 | Autor: admin

Wie der Infodienst für regenerative Energien Solarthemen.de berichtet, erstellt die Bundesregierung Deutschlands derzeit einen Entwicklungsplan für das sog. E-Mobile. So Plant die Bundesregierung bis zu 300 Millionen Euro Fördergeld für die Forschung an Batterien, Fahrzeugen und Technologien zur Netzintegration für die ekeltronischen Kraftfahrzeuge. Eine gute Infrastruktur von E-Mobilen würde zudem die Integration von Ökostrom ins Stromnetz fördern, da die Energie in den Batterien gespeichert wird.

Greenpeace erinnert daran, dass klimafreundliche E-Mobile Ökostrom vorraussetzen, da sich der CO2-Ausstoß sonst nur vom Fahrzeug zum Kraftwerk verschiebe. Kooperationen der Firmen Mercedes und RWE, sowie BMW und Vattenfall verdeutlichen, dass der Klimaschutz der jetzigen E-Mobil-Konzepte nicht vorhanden ist. Die Energiekonzerne RWE und Vattenfall setzen auf Kohle- und Atomenergie, und wirken nicht aktiv am Klimaschutz mit. Somit werden die E-Versionen des Mini und des Smart zu „Klimaschweinen“. Greenpeace ermittelte außerdem, dass die E-Version des Mini im jetzigen Zustand sogar mehr CO2 produziere, als sein Diesel-Bruder.

Es bleibt abzuwarten, ob die Bundesregierung vermehrt auf die E-Mobile-Konzepte von BMW und Mercedes eingeht, oder ob der Entwicklungsplan wirklich das Potential zum Klimaschutz bietet.

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NABU fordert Abschmelzen klimaschädlicher Subventionen

Donnerstag, 26. April 2007 | Autor: admin

Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V.Berlin – Angesichts der Diskussion über die Folgekosten der beim EU-Frühjahrsgipfel beschlossenen Klimaschutzziele hat der NABU die Bundesregierung erneut aufgefordert, die Verschwendung von Steuermitteln durch klimaschädliche Subventionen zu beenden. Die dabei eingesparten Gelder sollten in Instrumente und Technologien zur Reduzierung von Kohlendioxid fließen. Die Bundesregierung kann pro Jahr bis zu 30 Milliarden Euro einsparen, wenn sie ökologisch fragwürdige Förderungen abbaut. Dies geht aus einer Studie der Umweltverbände NABU, BUND, Hamburger Klimaschutzfonds, Forum Umwelt und Entwicklung sowie des Förderverein Ökologische Steuerreform (FÖS) hervor. weiter…

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VW-Gewinne steigen – auf Kosten der Umwelt

Freitag, 20. April 2007 | Autor: admin

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland„Klima-Ignorant“ – so lautete der Vorwurf des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf einem Plakat vor dem Hamburger Kongresszentrum, in das der Wolfsburger Konzern seine Aktionäre zur diesjährigen Hauptversammlung geladen hatte. Der Umweltverband forderte gemeinsam mit dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre vor und im Versammlungssaal das Unternehmen auf, sich endlich seiner Klimaverantwortung zu stellen und CO2-arme Modelle für eine breite Käuferschicht anzubieten.

Entgegen der Selbstverpflichtung zur Senkung der Emissionen sei der Kohlendioxidausstoß neuer Volkswagen zwischen 2001 und 2006 im Durchschnitt um sechs Gramm pro Kilometer gestiegen. Zwar verfüge auch VW über geeignete technische Lösungen zur Abgas- und Verbrauchsreduzierung, diese würden aber nur als Nischenprodukte und nicht als Massenmodelle auf den Markt gebracht. weiter…

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Europäische Regionen gründen Netzwerk für regenerative Energie

Donnerstag, 19. April 2007 | Autor: admin

Kiel (ots) – Sechs europäische Regionen haben ein Netzwerk zur Förderung regenerativer Energien gegründet (Renewable Energy Regions Network – RENREN). Anlass war eine gemeinsame Initiative des Bundeslands Schleswig-Holstein mit dem Bundesland Oberösterreich. Die feierliche Gründungsveranstaltung fand am 17. April 2007 im Hanse Office in Brüssel statt. Auch der zuständige EU-Kommissar Andris Piebalgs nahm daran teil. Das unterstreicht das große Gewicht, das auch die EU-Kommission dieser Initiative beimisst. Umweltminister Dr. Christian von Boetticher vertrat Schleswig-Holstein. In seiner Rede sagte von Boetticher: “Wir leben in einer sich rapide ändernden Welt: Vor dem Hintergrund des Klimawandels, der zunehmenden Abhängigkeit von Energieeinfuhren und der wachsenden Nachfrage nach Energie weltweit sind weitreichende Änderungen in der Art, wie wir Energie erzeugen und wie wir Energie verbrauchen, unerlässlich.” weiter…

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Immer mehr Arten verschwinden aus Nord- und Ostsee

Montag, 16. April 2007 | Autor: admin

GreenpeaceVor einem schleichenden Verlust der Artenvielfalt in Nord- und Ostsee warnt Greenpeace anlässlich einer Konferenz der World Conservation Union (IUCN) in Berlin. Nicht nur der Kabeljau wandert immer weiter nach Norden, auch Miesmuschelbänke drohen zu verschwinden. In den vergangenen zehn Jahren hat ihre Dichte stetig abgenommen. Doch Miesmuschelbänke sind Oasen der Artenvielfalt – 150 unterschiedliche Organismen wurden auf ihnen gefunden. Nach einer Auswertung der neuesten Studien durch Greenpeace wird dieser Verlust durch mehrere Entwicklungen ausgelöst, unter anderem durch Fischerei und Auswirkungen des Klimawandels. Die IUCN will diese Woche von Mittwoch bis Freitag Schritte gegen den Verlust der biologischen Vielfalt in den Meeren beschließen. weiter…

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Deutsche Umwelthilfe kritisiert “Braunkohle-Privileg” und begrüßt Positionswechsel zur Versteigerung von CO2-Zertifikaten

Montag, 9. April 2007 | Autor: admin

Deutsche Umwelthilfe LogoDie Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) hat die am Wochenende bekannt gewordene Einigung der Bundesregierung im Streit um die Ausstattung von Braunkohlekraftwerken mit CO2-Verschmutzungsrechten als “faulen Kompromiss auf kleinstem gemeinsamen Nenner” kritisiert. Die von Wirtschaftsminister Glos durchgesetzte Erhöhung der angerechneten Betriebsdauer von 7500 auf 8250 Stunden pro Jahr für neue Braunkohlemeiler bedeute im Ergebnis nichts anderes als “die Einführung eines privilegierten Braunkohle-Benchmarks durch die Hintertür”. Mit der Maßnahme dürften neue Braunkohlekraftwerke die Atmosphäre mit 825 Gramm Kohlendioxid pro Kilowattstunde Strom (g CO2/kWh) belasten, Steinkohlekraftwerke mit 750 g CO2/kWh und Gaskraftwerke mit 365 g CO2/kWh.

“Es ist das alte Lied: Die Bundesregierung bleibt offenbar wild entschlossen, mit ihrem Zuteilungsplan NAP 2 ausgerechnet die klimaschädlichsten neuen Kraftwerke besonders zu fördern”, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake. Weder national noch international passe ein solches Vorgehen in die klimapolitische Landschaft. weiter…

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NABU warnt vor kohlensäurehaltigen Getränken. Langzeitstudie belegt gravierende Auswirkungen auf das Weltklima. EIN APRILSCHERZ? WAS MEINEN SIE?

Montag, 2. April 2007 | Autor: admin

Eine neue Langzeitstudie des NABU belegt nun den Beitrag der Kohlensäure in Erfrischungsgetränken und Bier zu den globalen Kohlendioxid-Emissionen.

KohlendioxidDie Studie offenbart erschreckende Erkenntnisse über ein alltägliches Lebensmittel. Unter dem Titel “Erfrischungsgetränke und Klimawandel” wird der Kohlendioxid-Ausstoß untersucht, der beim Öffnen sämtlicher in Deutschland verbrauchter Erfrischungsgetränke freigesetzt wird. “Cola, Limonade, Mineralwasser und Bier müssen in Zukunft ohne Kohlensäure angeboten werden“, forderte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. “Die Getränke selbst verursachen ja keine Emissionen, lediglich die Kohlensäure ist es, die wir kritisieren.” Kohlensäureneutrales Britisches Ale lasse beispielsweise die Emissions-Bilanz von Bier auf der Insel wesentlich besser aussehen, als in Deutschland. weiter…

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Mehr Klimaschutz mit Recyclingpapier

Dienstag, 27. März 2007 | Autor: admin

Initiative Pro RecyclingpapierRecyclingpapier leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz – dies erklärten der Bundesverband der Verbraucherzentralen und die Initiative Pro Recyclingpapier bei einer gemeinsamen Presseveranstaltung. “Würde Deutschland ausschließlich Recyclingprodukte als Büro- und Kopierpapier verwenden, ließen sich jährlich rund 146.000 Tonnen CO2-Emissionen einsparen”, sagte Franz Winterer, Sprecher der Initiative Pro Recyclingpapier.

Der Präsident des Umweltbundesamtes, Prof. Dr. Andreas Troge betonte: “Recyclingpapier mit Blauem Engel ist in Deutschland für Verbraucher und Einkäufer eindeutig die umweltfreundlichste Wahl bei Papier. Ich appelliere daher an Bund, Länder und Kommunen, die Beschaffung konsequent nach den Kriterien des Blauen Engels auszurichten.” Prof. Dr. Edda Müller, Vorstand des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen stellte klar: “Recyclingpapier mit dem Blauen Engel ist der Garant für höchste ökologische Standards und schützt den Verbraucher vor Irreführung. Der Blaue Engel ist das einzige Label, das den Einsatz gefährlicher Chemikalien und optischer Aufheller verbietet. weiter…

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Klimaschutz ohne Atomkraft ist möglich

Freitag, 23. März 2007 | Autor: admin

GreenpeaceGreenpeace und EUtech stellen deutschen “Masterplan” zur Rettung des Klimas vor: Eine deutliche Senkung der Treibhausgase bei gleichzeitig schnellerem Ausstieg aus der Atomkraft ist machbar und allein eine Frage des politischen Willens. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Aachener Institut EUtech im Auftrag von Greenpeace erstellt hat und die in Berlin praesentiert wird. Auf ueber 200 Seiten rechnet Greenpeace in “Klimaschutz: Plan B – Nationales Energiekonzept bis 2020″ vor, wie Kraftwerkspark, Verkehrspolitik und Haushalte in Deutschland umgestellt werden muessen, um eine Senkung der Treibhausgase um 40 Prozent bis 2020 zu erreichen. Gleichzeitig geht nach dem Modell 2015 der letzte Atommeiler vom Netz – acht Jahre frueher als bisher vorgesehen. Erst im Januar hatte Greenpeace einen weltweiten “Masterplan” zu Energieerzeugung und Klimaschutz vorgelegt.

“Es gibt keine Ausreden mehr, minus 40 Prozent bis 2020 sind machbar”, so Andree Boehling, Energie-Experte von Greenpeace. “Wir rechnen genau vor, wie Treibhausgase in Industrie, Haushalten und Verkehr eingespart werden koennen. Ausserdem zeigt unsere Studie, welche politischen Massnahmen die Bundesregierung in den naechsten Jahren ergreifen muss, um die Energiepolitik auf Kurs zu bringen.” Ein schnellerer Atomausstieg befluegelt sogar den Klimaschutz, weil die in der Atomkraft gebundenen Geldmittel einen enormen Innovationsschub ausloesen koennten. “Wer Laufzeitverlaengerung fuer Atomkraft mit Klimaschutz begruendet, verdreht also die Tatsachen”, so Boehling. weiter…

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