Dritter UN-Klimabericht wirbt für Umdenken in Energiepolitik
Freitag, 4. Mai 2007 | Autor: admin
Der heute in Bangkok vorgestellte dritte Teil des UN-Klimaberichts spricht aus NABU-Sicht eine deutliche Sprache. Ohne zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen werden die globalen Emissionen der Treibhausgase weiter dramatisch ansteigen. Nur mit einem sofortigen Umdenken in der Energiepolitik und in der Landwirtschaft können die ökonomischen und ökologischen Folgen der Klimaveränderung auf ein noch erträgliches Maß begrenzt werden. “Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die Kosten für frühzeitigen Klimaschutz deutlich geringer ausfallen als die durch einen ungebremsten Klimawandel später verursachten Schäden”, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. weiter…
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Die Folgen des globalen Klimawandels scheinen nicht überall auf der Welt die gleiche Wirkung zu entfalten: Stefan Winkler vom Lehrstuhl für Geographie I der
Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace fuehren ab sofort auf deutschen Autobahnen ein Tempolimit fuer den Klimaschutz ein. Sie werden in den kommenden Wochen auf bisher unlimitierten Strecken Verkehrsschilder mit einer Geschwindigkeitsbeschraenkung auf 120 Kilometer pro Stunde aufstellen. Die Greenpeace-Aktivisten werden damit in so genannter Geschaeftsfuehrung ohne Auftrag fuer Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee handeln, der sich bisher weigert, ein flaechendeckendes Tempolimit auf deutschen Autobahnen einzufuehren. Am 18. April hatten Umweltschuetzer auf einem Teilstueck der A5 bei Baden-Baden erstmals eine Geschwindigkeitsbeschraenkung eingefuehrt.

Frankfurt (ots) – Im KfW-Programm “Erneuerbarer Energien” werden ab dem 1. Mai wesentlich attraktivere Förderungen für große Solarkollektoren zur Heizungsunterstützung, zur solaren Kühlung und zur Bereitstellung von industrieller Prozesswärme gelten. Mit zinsverbilligten KfW-Darlehen und Tilgungszuschüssen des Bundesumweltministeriums in Höhe von 30 Prozent der Investitionskosten werden diese Technologien ab 40 Quadratmeter Kollektorfläche gefördert. Fortgeführt wird außerdem die Förderung von großen Biomasseanlagen und Anlagen zur Nutzung der Tiefengeothermie. Darüber haben das Bundesumweltministerium und die KfW einen bis 2011 geltenden Vertrag abgeschlossen. Außerdem gibt es einen neuen “Innovationsbonus” für große solarthermische Anlagen. Das Bundesumweltministerium stellt für diese Förderungen in diesem Jahr 213 Mio. EUR Euro zur Verfügung – so viel wie nie zuvor. Damit können Investitionen von rund zwei Milliarden Euro im privaten und gewerblichen Bereich ausgelöst werden.
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