Zustand rot und Zahlen schwarz

Freitag, 30. März 2007 | Autor: admin

Bahn für Alle

Das Bündnis “Bahn für Alle” hat die Bahnbilanz 2006 von Bahnchef Hartmut Mehdorn scharf kritisiert und eine Gegenbilanz aufgemacht. Darin belegt das Bündnis, dass die Bahn ihre Gewinne auf Kosten von Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern, Bahn-Beschäftigten und Klimaschutz eingefahren hat. “Zieht man die staatlichen Zuschüsse für Schieneninfrastruktur und Nahverkehr von rund acht Milliarden Euro ab, so wird aus dem angeblich dicken Plus in 2006 ein dickes Minus”, sagte Jürgen Mumme von ROBIN WOOD, einem der elf Bündnispartner von “Bahn für Alle”. “Diese Zuschüsse im gesellschaftlichen Interesse dürfen nicht zum Gewinn von Investoren werden.”

In Vorbereitung auf die Kapitalprivatisierung sei es zu Streckenstilllegungen und der Vernachlässigung des Schienennetzes gekommen, 180.000 Arbeitsplätze seien abgebaut und Schulden angehäuft worden. Mehdorn verschweige den wahren Zustand der Bahn, um zu demonstrieren, dass die Bahn fit sei für die Börse. weiter…

Thema: Fahren & Verkehr | Beitrag kommentieren

‘Selbstverbesserung statt Weltverbesserung’ – Über Nachhaltigkeit und Konsumethik

Mittwoch, 28. März 2007 | Autor: admin

Vor kurzem wurde vom Trendbüro in Hamburg (Trendbüro – Beratungsunternehmen für gesellschaftlichen Wandel GmbH) die ‘OTTO-Trendstudie Konsum-Ethik 2007′ veröffentlicht. oekoblogger.de hat mit Jens Jelden, einem der Verantwortlichen gesprochen:

Marko Radloff: Herr Jelden, Sie sind im Trendbüro maßgeblich an der ‘OTTO-Trendstudie Konsum-Ethik 2007‘ beteiligt, können Sie uns kurz die Ergebnisse der Studie vorstellen?

Jörg Jelden: Wir erleben derzeit einen gigantischen Bio-Boom und eine heiße Klima-Debatte. Wir haben untersucht, wie Nachhaltigkeit grundsätzlich verstanden wird und welchen Zugang verschiedene Konsumenten-Gruppen zu dem Thema haben. Daraus haben wir Ableitungen getroffen, wie sich das Thema Nachhaltigkeit, Bio, Fair Trade etc. weiterentwickeln wird.

Grundsätzlich kann man sagen, dass die Menschen „Nachhaltigkeit“ als Begriff nicht verstehen. Ihnen ist das Wort geläufig, aber die wenigsten wissen, worum es konkret geht. Assoziiert wird Nachhaltigkeit vor allem mit Kontinuität und Tradition. Wesentlich besser verstanden wird „Ethischer Konsum“, also die Idee über Kaufentscheidungen die eigenen Wertevorstellungen auszudrücken und verantwortlich zu handeln. Im Konsum spielt Ethik vor allem dann eine Rolle, wenn Marken den Menschen klare Orientierung und einen emotionalen Mehrwert über Produkte bieten. weiter…

Thema: Geld & Wirtschaft, Medien & mehr | 4 Kommentare

Mehr Klimaschutz mit Recyclingpapier

Dienstag, 27. März 2007 | Autor: admin

Initiative Pro RecyclingpapierRecyclingpapier leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz – dies erklärten der Bundesverband der Verbraucherzentralen und die Initiative Pro Recyclingpapier bei einer gemeinsamen Presseveranstaltung. “Würde Deutschland ausschließlich Recyclingprodukte als Büro- und Kopierpapier verwenden, ließen sich jährlich rund 146.000 Tonnen CO2-Emissionen einsparen”, sagte Franz Winterer, Sprecher der Initiative Pro Recyclingpapier.

Der Präsident des Umweltbundesamtes, Prof. Dr. Andreas Troge betonte: “Recyclingpapier mit Blauem Engel ist in Deutschland für Verbraucher und Einkäufer eindeutig die umweltfreundlichste Wahl bei Papier. Ich appelliere daher an Bund, Länder und Kommunen, die Beschaffung konsequent nach den Kriterien des Blauen Engels auszurichten.” Prof. Dr. Edda Müller, Vorstand des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen stellte klar: “Recyclingpapier mit dem Blauen Engel ist der Garant für höchste ökologische Standards und schützt den Verbraucher vor Irreführung. Der Blaue Engel ist das einzige Label, das den Einsatz gefährlicher Chemikalien und optischer Aufheller verbietet. weiter…

Thema: Energie & Klima, Geld & Wirtschaft | 2 Kommentare

Zur Umweltpolitik: Deutsche Wirtschaft verkraftet verschärften Klimaschutz

Dienstag, 27. März 2007 | Autor: admin

Köln (ots) – 26. März 2007 – Deutschlands Führungsspitzen erwarten von einem weiterem Ausbau des Klimaschutzes keine negativen Auswirkungen für die heimische Wirtschaft. Wie die aktuelle Umfrage unter 646 repräsentativ ausgewählten Führungsspitzen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zeigt, die das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) für das Wirtschaftsmagazin ‘Capital‘ (Ausgabe 8/2007, EVT 29. März) regelmäßig durchführt, halten 80 Prozent der Befragten die Unternehmen für flexibel genug, auch auf strengere Auflagen zu reagieren.

Nur 17 Prozent der Elite glauben, die Wirtschaft werde überfordert. Große Zuversicht herrscht auch in den Chef-Etagen der Firmen. So urteilen immerhin drei Viertel der Top-Manager, die Unternehmen könnten einen verschärften Klimaschutz ohne Nachteile verkraften.

Quelle: http://www.presseportal.de/story.htx?nr=961288

Thema: Geld & Wirtschaft | Beitrag kommentieren

50 Jahre Römische Verträge

Sonntag, 25. März 2007 | Autor: admin

Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V.Angesichts des Berliner Sondergipfels der Europäischen Staatschefs hat der NABU ein klares Bekenntnis für den Schutz der Umwelt angemahnt. “Das gemeinsame Europa ist nicht nur eine Erfolgsgeschichte für Menschenrechte, Freiheit und Frieden, sondern auch für den grenzüberschreitenden Schutz von Natur und Umwelt”, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

“Klimawandel und Artensterben sind die zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, dies muss auch in der `Berliner Erklärung´ adäquat berücksichtigt werden”, so der NABU-Präsident. Den Versprechungen der Staatschefs auf dem Ratsgipfel 2001 in Göteborg, das Artensterben bis zum Jahr 2010 zu stoppen, müssten daher endlich Taten folgen: “Natur, insbesondere wandernde Tierarten, kennt keine Grenzen und muss grenzüberschreitend geschützt werden. Dies kann nur gemeinsam gelingen!”, so Tschimpke. weiter…

Thema: Stadt, Land & Meere | Beitrag kommentieren

Klimaschutz ohne Atomkraft ist möglich

Freitag, 23. März 2007 | Autor: admin

GreenpeaceGreenpeace und EUtech stellen deutschen “Masterplan” zur Rettung des Klimas vor: Eine deutliche Senkung der Treibhausgase bei gleichzeitig schnellerem Ausstieg aus der Atomkraft ist machbar und allein eine Frage des politischen Willens. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Aachener Institut EUtech im Auftrag von Greenpeace erstellt hat und die in Berlin praesentiert wird. Auf ueber 200 Seiten rechnet Greenpeace in “Klimaschutz: Plan B – Nationales Energiekonzept bis 2020″ vor, wie Kraftwerkspark, Verkehrspolitik und Haushalte in Deutschland umgestellt werden muessen, um eine Senkung der Treibhausgase um 40 Prozent bis 2020 zu erreichen. Gleichzeitig geht nach dem Modell 2015 der letzte Atommeiler vom Netz – acht Jahre frueher als bisher vorgesehen. Erst im Januar hatte Greenpeace einen weltweiten “Masterplan” zu Energieerzeugung und Klimaschutz vorgelegt.

“Es gibt keine Ausreden mehr, minus 40 Prozent bis 2020 sind machbar”, so Andree Boehling, Energie-Experte von Greenpeace. “Wir rechnen genau vor, wie Treibhausgase in Industrie, Haushalten und Verkehr eingespart werden koennen. Ausserdem zeigt unsere Studie, welche politischen Massnahmen die Bundesregierung in den naechsten Jahren ergreifen muss, um die Energiepolitik auf Kurs zu bringen.” Ein schnellerer Atomausstieg befluegelt sogar den Klimaschutz, weil die in der Atomkraft gebundenen Geldmittel einen enormen Innovationsschub ausloesen koennten. “Wer Laufzeitverlaengerung fuer Atomkraft mit Klimaschutz begruendet, verdreht also die Tatsachen”, so Boehling. weiter…

Thema: Energie & Klima | Ein Kommentar

Es kommt vor allem auf den Standort an – Auswirkung von Windkraftanlagen auf die Vogelwelt

Mittwoch, 21. März 2007 | Autor: admin

Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V.Bergenhusen/Berlin – Der Ausbau der Windkraft kann sich negativ auf Vögel und Fledermäuse auswirken, da Windkraftanlagen eine Stör- oder Unfallquelle sind. Doch es kommt vor allem darauf an, wo Windräder gebaut werden. Dies belegte vor zwei Jahren eine Studie des Michael-Otto-Instituts im NABU. Jetzt liegt eine neue Studie des Bergenhusener Michael-Otto-Instituts vor, die im Auftrag des Landesamtes für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein entstanden ist. Darin wurden 45 neue Untersuchungen ausgewertet, um die Auswirkungen neuer, moderner und größerer Windmühlen besser beurteilen zu können.

Störung und Kollisionsgefahr von Vögeln und Fledermäusen werden weniger durch die Anlagengröße als durch die Wahl des Standortes beeinflusst. “Die neuere Generation von Windkraftanlagen stören die meisten der untersuchten Brutvogelarten nicht unbedingt stärker als die alten Anlagen”, sagte Dr. Hermann Hötker vom Michael-Otto-Institut. Allerdings nimmt bei Rastvögeln die Störungsempfindlichkeit mit der Anlagengröße zu und auch das Kollisionsrisiko erhöht sich. Die Gefahr für Vögel und Fledermäuse, an einem Rotor zu verunglücken, werde dabei vor allem durch den Standort beeinflusst. “Windkraftanlagen gehören nicht an Gewässer oder in Wälder, weil es hier zu den meisten Unfällen mit Vögeln oder Fledermäusen kommt”, so Hötker. weiter…

Thema: Stadt, Land & Meere | Ein Kommentar

Fischereikrise: WWF klagt gegen EU

Dienstag, 20. März 2007 | Autor: admin

WWF DeutschlandHamburg, 19.03.2007 – Der WWF klagt vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg gegen die anhaltende Überfischung des Kabeljaus durch die EU-Flotte. Die heute eingereichte Klage zielt auf den Rat der Europäischen Union, der nach Ansicht des WWF mit den im Dezember 2006 beschlossenen Fangquoten gegen europäisches Umweltrecht verstößt. “Wir ziehen jetzt die juristische Notbremse gegen das andauernde Versagen der Fischereipolitik”, so WWF-Sprecherin Karoline Schacht. weiter…

Thema: Stadt, Land & Meere | Beitrag kommentieren

Regierung muss sich gegen Einfluss der Energiekonzerne wehren

Sonntag, 18. März 2007 | Autor: admin

GreenpeaceHamburg (ots) – Während täglich neue Vorschläge zur Verringerung klimaschädlicher Treibhausgase auf deutsche Tische kommen, droht das wichtigste Instrument zur Senkung von Emissionen unter die Räder der fossilen Energiewirtschaft zu geraten. Im Kampf um die Ausgestaltung des Emissionshandels soll Braunkohle weiterhin bevorzugt werden. Jedenfalls wenn es nach den Wünschen von Wirtschaftsminister Glos und den Energieversorgern Vattenfall und RWE ging. Doch Braunkohle ist der klimaschädlichste Energieträger. Greenpeace fordert die Bundesregierung deshalb auf, Klimaschutz vor die Einzelinteressen zweier Konzerne zu stellen. weiter…

Thema: Energie & Klima | Beitrag kommentieren

G8-Staaten müssen sich zum Schutz von Klima und Biodiversität bekennen

Freitag, 16. März 2007 | Autor: admin

Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V.Berlin/Potsdam – Der NABU hat anlässlich des heute in Potsdam beginnenden Treffens der Umweltminister der G8-Staaten sowie der Schwellenländer Brasilien, China, Indien, Mexiko und Südafrika konkrete Beschlüsse zur Bekämpfung des Klimawandels und für einen besseren Schutz der biologischen Vielfalt gefordert. Die Konferenz der Umweltminister wird wichtige Weichenstellungen für den G8-Gipfel in Heiligendamm im Juni dieses Jahres vornehmen. Schwerpunkt der Beratungen sind der Klimawandel und die Erhaltung der biologischen Vielfalt. weiter…

Thema: Energie & Klima | 3 Kommentare