Glühlampen werden abgeschafft – EU-Kommission verabschiedet Ökodesign-Verordnung

Dienstag, 31. März 2009 | Autor: admin

Die Europäische Kommission hat zwei neue Ökodesign-Verordnungen verabschiedet, die das langsame Aus der Glühbirnen bedeuten. In der Bestrebung langfristig Energie zu sparen und das Klima zu schonen verfolgt die EU-Kommission mit den sog. Ökodesign-Maßnahmen einen stufenweisen Plan, der bald auch Unterhaltungselektronik, Haus- und Heizgeräte erfassen wird.

Die aktuell verabschiedete Verordnung gilt für Haushaltslampen, sowie Leuchtmittel zur Beleuchtung von Büros, Straßen und Industrieanlagen. Demnach dürfen am September 2009 alle Lampen ab 100 Watt nicht mehr verkauft werden, die nicht mindestens Energieeffizienzklasse C erfüllen. Im September 2010 folgen dann die 75-Watt Lampen, und im September 2011 die 60-Watt Lampen. Ab September 2012 werden alle Lampen im Handel die Energieeffizienzklasse C erfüllen müssen. Im Jahre 2016 erhöht sich der Standard dann auf die Energieeffizienzklasse B. Des weiteren sind ab September 2009 alle mattierten Glühbirnen nicht mehr im Handel erhältlich.

Nach Schätzungen der EU-Kommission werden so bis zum Jahre 2020 rund 80 Milliarden Kilowattstunden eingespart.

Geäußerte Bedenken über die Umweltverträglichkeit des Quecksilbers in den Energiesparlampen (Kompaktleuchtstofflampen) scheinen zumindest in Deutschland grundlos. Bei dem hohen Anteil an Kohlekraftwerken für die Stromerzeugung würde mehr Quecksilber im Kohlekraftwerk für den Betrieb einer Glühbirne entstehen, als für die Produktion und den Betrieb einer Energiesparlampe, selbst wenn diese nicht fachgerecht entsorgt würde.

Energiesparlampe

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UNO – Weltfischereireport warnt vor Überfischung

Dienstag, 3. März 2009 | Autor: admin

Im neusten Weltfischereireports der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) warnt die Behörde der UNO vor der immer weiter steigenden Überfischung der Weltmeere.

Zwar steigt der Anteil der gezüchteten Fische und liegt derzeit bei 47%, doch die Ausbeutung der Weltmeere wird nicht ausreichend kompensiert. In der Zeit zwischen den Jahren 2004 bis 2006 stieg der Anteil der überfischten oder bis an die biologische Grenzen ausgebeuteten Fischbestände von 77% auf 80%. Besonders vom Fisch abhängig sind hierbei die asiatischen Staaten, die Millionen Fangschiffe einsetzen, um ihren Bedarf zu decken.

Auf lange Sicht dürfte die Überfischung der Meere ein Verlustgeschäft werden, wenn das Ökosystem erst zusammenbricht, und der Wildfang damit auf ein Minimum absinkt.

Hier gibt es den Weltfischereireport zum Download!

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