Kilimandscharo bald eisfrei?

Glaubt man den Forschern und Forscherinnen um Lonnie Thompson vom Byrd Polar Research Center Ohio, so könnte die brühmte weisse Spitze des Kilimandscharo bereits in 13 Jahren verschwunden sein.

Anhand von Luftbildaufnahmen hat das Forscherteam die Ausbreitung der Eisfelder mit dem Jahr 1912 verglichen. Demnach ist die Eisfläche bereits um 85% – über zehn Quadratkilometer – zurückgewichen. Die Ursachen sind nicht ganz geklärt, jedoch spielen trockenere Bedingungen auf dem Gipfel wohl eine Hauptrolle. Ebenso wird die Verstärkung des Phänomens durch den Klimawandel diskutiert. Andere Wissenschaftler machen die Abholzung der Bergwälder verantwortlich.

Berechnungen zufolge soll der Gipfel zwischen 2022 und 2033 eisfrei sein.

Quelle:  Handelsblatt

1 Comment

  • Olli says:

    So traurig das Ganze ist: Vielleicht helfen solche symbolträchtige Veränderungen dabei, die Mehrheitsmeinung global zu kippen. International habe ich festgestellt: Es fehlt häufig das grundsätzliche Bewußtsein für die Problematik mit dem Klima und der Umwelt. Ganz schlimm war es letztes Jahr in Griechenland. Da wird ein Müll fabriziert und weggeworfen, das ist schon kriminell. Aber Unrechtsbewußtsein gibt es nicht. Im Gegenteil, Umwelt stört nur. Das Ganze ist leider genauso traurig wie unglaublich…

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