NABU warnt vor kohlensäurehaltigen Getränken. Langzeitstudie belegt gravierende Auswirkungen auf das Weltklima. EIN APRILSCHERZ? WAS MEINEN SIE?

Eine neue Langzeitstudie des NABU belegt nun den Beitrag der Kohlensäure in Erfrischungsgetränken und Bier zu den globalen Kohlendioxid-Emissionen.

Die Studie offenbart erschreckende Erkenntnisse über ein alltägliches Lebensmittel. Unter dem Titel “Erfrischungsgetränke und Klimawandel” wird der Kohlendioxid-Ausstoß untersucht, der beim Öffnen sämtlicher in Deutschland verbrauchter Erfrischungsgetränke freigesetzt wird. “Cola, Limonade, Mineralwasser und Bier müssen in Zukunft ohne Kohlensäure angeboten werden“, forderte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. “Die Getränke selbst verursachen ja keine Emissionen, lediglich die Kohlensäure ist es, die wir kritisieren.” Kohlensäureneutrales Britisches Ale lasse beispielsweise die Emissions-Bilanz von Bier auf der Insel wesentlich besser aussehen, als in Deutschland.

Daher appelliere der NABU zunächst an die Getränke-Industrie, auf die Produktion sprudelnder Getränke zu verzichten. Gleichzeitig machte Tschimpke klar, dass die Politik nicht untätig bleiben dürfe und Richtlinien in diesem Bereich längst überfällig seien.

Die NABU-Studie rechne vor, dass zehn Bundesbürger in nur einem Jahr nur über Erfrischungsgetränke soviel Kohlendioxid ausstoßen, wie ein Lastenkahn von 12 Bruttoregistertonnen auf einem deutschen Binnengewässer im gleichen Zeitraum. Insgesamt trage der Verbrauch von Erfrischungsgetränken einen Anteil von 2 Prozent am bundesdeutschen Kohlendioxid-Ausstoß. Das sei eine nicht zu vernachlässigende Größe. Durch die Studie werde einmal mehr klar, dass jeder etwas zum Klimaschutz beitragen kann. Es sei fünf vor zwölf. Sofortiges Handeln könne das Schlimmste abwenden. “Würden alle kohlensäurehaltigen Getränke sofort aus den Warensortimenten entfernt, ließe sich der Anstieg der Nordsee deutlich verlangsamen”, mahnte Tschimpke. “Oder umgekehrt: Jeder Pilstrinker hat einen Anteil daran, dass die Insel Sylt über kurz oder lang den Fluten anheim fällt.”

Quelle: www.nabu.de

5 Comments

  • Bernd says:

    also ich glaube nicht das man mit so einer ernsten Sache, und Klimaschutz ist eine ernste Sache, seine Späße macht. das ist jedenfalls meine Meinung. ich kann mir schon vorstellen, dass da was dran ist mit dem Kohlendioxid in den Getränken

  • Jens says:

    Ist ein Aprilscherz:
    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,475069,00.html

    Allein die Erwähnung, dass das Zeug auch aus dem Bier raus müsse, hat mich schon arg stutzig gemacht.

  • Also ich bin ja dafür, die Kohlensäure in den Getränken nicht zu verbieten sondern zu besteuern.

    Das wird mit Industrieabgasen ja ähnlich gemacht.

    Gerhard Zirkel

    PS: Dieser Kommentar ist genauso ernst zu nehmen wie der Artikel!

  • Jürg Troxler says:

    Sie haben wohl eine Meise im Kopf. Ein Liter Mineralwasser enthält 1 bis 2 Prozent CO2, das heisst 10 bis 20 Gramm.
    Ein durchscnittliches Auto produziert ca. 200 Gramm CO2 pro Kilometer, also schnell mal mehrere Kilo pro Tag.
    Wie manche Flasche Mineralwasser müssten Sie da trinken?

    Aber dazu fehlt Ihnen die Intelligenz.

  • admin says:

    Tja Herr Troxler, dass das Ganze ein Aprilscherz war haben Sie wohl überlesen.

    Aber danke für die Beleidigungen, das spricht natürlich für Sie und Ihre Intelligenz 🙂

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