Strom sparen, Nachhaltigkeit zählt!

Ökostrom für die Nachhaltigkeit?

Wer sich schon einmal Gedanken über Naturschutz, oder wenigstens über Nachhaltigkeit gemacht hat, der kommt früher oder später auf das Thema Strom. Das Ökostrom, welcher aus 100% regenerativen Energieformen wie Wind, Sonne oder Biomasse gewonnen wird ein guter Anfang ist, haben bereits viele erkannt. Dabei ist dieser sog. Ökostrom kaum teurer als der Normale Strom aus einem Atom- und Kohlemix.

Doch auch wenn der Strom aus nachhaltigen Quellen stammt, gilt es den Energieverbrauch so weit wie möglich zu drosseln. Warum? Damit ein möglichst hoher Anteil der regenerativen Energien erzeugt wird. Energie verschwenden kann nie nachhaltig sein. Auch wenn unser Strom einmal zu 100% Öko sein sollte, so verbrauchen auch die Anlagen Ressourcen in Form von Materialien. Und da unser Stromnetz in Europa ein Verbundnetz ist, wird es noch einige Zeit dauern, bis im Netz wirklich nur noch sauberer Strom fließt.

 

Wie kann man seinen Stromverbrauch erträglich herunterfahren?

Hierfür macht es Sinn sich einmal die Zeit zu nehmen und alles was Energie im Haushalt aufnimmt zu überdenken. Ist meine Beleuchtung modern, und verbraucht damit weniger Energie? Wo benötige ich überhaupt eine Beleuchtung, muss mein Haus von außen Nachts erleuchtet sein? Benötige ich im Wohnzimmer wirklich 3 Lampen, oder reicht vielleicht eine geschickt platzierte? Beim Kochen kann man darauf achten die Restwärme von Kochplatten und Backofen zu verwenden. Einfach beim Nudeln kochen die Platte vorzeitig ausdrehen, und nicht erst wenn der Topf vom Herd soll. Der mittlerweile größte Posten dürften jedoch die elektronischen Geräte sein. TV, Kühltruhe und Computer fressen den Strom gerade zu auf. Braucht es eine große Gefriertruhe? Wenn man sowieso hauptsächlich frische Lebensmittel einkauft, lohnt es sich zu überlegen ob es überhaupt einer großen Kühltruhe bedarf. Den Kühlschrank kann man in seiner Temperatur so hoch einstellen, dass es gerade noch kalt genug ist um die Lebensmittel vor vorzeitigem Verderb zu schützen. Das Fernsehgerät sollte beim nächsten Mal vielleicht nicht nur nach Größe und Labeln wie 3D und HD ausgewählt werden, sondern nach der Energieeffizienzklasse. Den TV im Hintergrund laufen zu lassen, während man andere Dinge vollbringt kann man sich ebenso sparen.

Beim Computer lohnt es sich meist auf einen Laptop zu setzen, diese sind von Haus aus Energiesparend konzipiert und brauchen deutlich weniger als eine Desktoplösung.

Dass die Energiewende ohne Stromsparen nicht funktionieren wird, dass berichtet auch der Greenpeace-Blog.

 

Habt ihr weitere Tipps? Schreibt sie in die Kommentare!

Categories: Energie & Klima

2 Comments

  • Lelala says:

    Das Wichtigste hierzu ist, dass die Leute erstmal anfangen, und ihren Stromverbrauch messen – die Steckdosenstromzähler gibts ja heutzutage wirklich sehr günstig, einer reicht ja, damit dann erstmal die Wohnung “vermessen” und ermitteln, was viel Strom verbraucht:
    Ich befürchte, bei manchem PC-User verbraucht die Kiste mehr Strom als eine Waschmaschine im Normalbetrieb bei einer 3-köpfigen-Familie…

  • admin says:

    Ich glaube da hast du recht. Ein Gaming-PC mit Monitor und anderer Perphärie verbraucht locker 120-200Watt. Wenn der ein paar Stunden die Woche läuft ist das vielleicht noch zu verkraften, aber die meisten nutzen den Computer ja mehrere Stunden am Tag. Da kommt einiges zusammen.
    Alternativ gibt es natürlich “Stromspar-PCs”, welche Komponenten benutzen die wenig Strom verbrauchen. Für Office und Webanwendungen reicht sowas völlig aus.

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