WWF begrüßt Gabriels Klimaschutzerklärung und mahnt Konkretisierung an

Die Regierungserklärung des Bundesumweltministers Sigmar Gabriel stößt beim WWF auf ein grundsätzlich positives Echo. “Die Erklärung geht in die richtige Richtung, auch wenn noch viele Detailfragen zu konkretisieren sind”, so Matthias Kopp, Klimareferent beim WWF Deutschland.

Das Ziel, den Ausstoß an Treibhausgasen bis 2020 um 40 Prozent zu reduzieren, sei vernünftig und realistisch. Dazu müsse die Bundesregierung ihre Vorstellungen aber weiter konkretisieren. “Langfristiger Klimaschutz bleibt ein frommer Wunsch, wenn die Regierung weiter an Energieversorger, die auf die Kohleverstromung setzen, Geschenke verteilt”, so Kopp. Leider bekomme die Bundesregierung, wenn es darauf ankomme, immer wieder weiche Knie. Zuletzt habe sich das bei Verteilung der Verschmutzungszertifikate gezeigt. Durch die Einräumung von Privilegien an klimaschädliche Kohlekraftwerke werde effizienter Klimaschutz über das Jahr 2020 nahezu unmöglich. Bei der Ausgestaltung des nationalen Allokationsplans seien Nachbesserungen dringend erforderlich. Insbesondere die Versteigerung der Zertifikate sei notwendig.

Dennoch biete der vorgelegte Maßnahmenkatalog eine Reihe guter Ansätze. Jetzt komme es darauf an, den Plan mit Leben zu erfüllen.

Quelle: Presseportal

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